Samstag, 24. August 2019

07. Etappe Osnabrück - Werne 86 km

Mannomann, ist das nervenaufreibend!

Die Nacht war kurz, aufstehen um 3:30h.  Wir waren in einer alten Tennishalle. Eng und klein und zur Abwechslung ging diesmal morgens nach 2 min immer wieder das Licht aus. Das Zeitlimit war wegen der Wärme -  es wurden 31 Grad -  12 min/km. Zielschluss also 22:15 Uhr.

Nur noch 23 von 41 Läufern der Gesamtstrecke sind dabei.

Bei Bernd lief es zuerst ganz prima. Es war ja kühl und die Strecke verlief abwechslungsreich durch die Ausläufer des Teutoburger Waldes. Später wurde es dann schwerer und schwerer. Heiß, das verletzte Knie tat weh, ein bisschen auch der Rücken... Und noch eine so lange Strecke zu laufen, mehr als die Hälfte! Um 11:30h, nach 5:30h, war er bei km 39. Oh je. Wieder dasselbe: Selbst wenn er im Limit ins Ziel kommt, bleibt keine Zeit um ordentlich zu essen, für Eis, Massage und überhaupt Erholung. Und am Folgetag wieder eine lange Strecke!

Ein neuer Tag beginnt

Am Teutoburger Wald


km 30

km 44 - soo heiß!

Bernds Glück war, dass ein Läufer, der im Wohnmobil schläft, verschlafen hatte und erst eine Stunde später startete. Martin hatte Bernd dann irgendwann nach km 44 eingeholt und sie liefen zusammen weiter. Martin hat die kräfteschonende Taktik, immer ein Stück zu laufen und ein Stück zu gehen. Z.B. 1000m laufen, 200m gehen. Das zogen sie tatsächlich durch und kamen nicht schnell aber stetig voran. Bernd sollte sich wirklich etwas davon abschauen!

Die Strecke verlief wie immer an Landstraßen entlang. Es gab kaum Schatten und es war soo heiß! Die Läufer hatten inzwischen alle irgendwelche Probleme und sie taten mir so leid. Was für ein leidvolles Freizeitvergnügen!

Ich versuchte, ihn immer mal an der Strecke zu treffen und war auch bei den VPs 2, 3 und 4. Die Helfer an den Verpflegungspunkten sind wirklich große Klasse. Sie versuchen, alle Verpflegungswünsche zu erfüllen, sprechen Mut zu, trösten, massieren, schmieren Salbe - je nachdem was gerade gebraucht wird.

Nach dem 4. VP, km 60, Bernd lief inzwischen 10h 40 min, fuhr ich los um das Lager zu richten. In die große moderne Sporthalle in Werne konnten wir erst ab 18h hinein, aber die Umkleiden waren schon offen. Da ich damit rechnete, dass Bernd zu Beginn der Nachtruhe um 21:15h noch nicht im Ziel oder aber in keinem Fall schon "bettfertig" ist, legte ich die Matratzen in einen der vielen Umkleideräume. Wow, ein "Zimmer" mit Bänken, Dusche und Toiletten nur für uns! Später schliefen wir dann im Trainerraum mit Fenster zur Sporthalle. Von allen Geräuschen verschont und viel kühler als in der Halle.

Gegen 18:30h setzte ich mich aufs Rad und fuhr beiden entgegen. Sie waren da etwa bei km 73. Wie immer verfuhr ich mich erst einmal. Schauen wir mal, ob ich die Markierung in verkehrter Richtung irgendwann zu lesen lerne.

Hi hi, the wolf is back !!

Die letzten Kilometer

Etappe 7 geschafft!

Etwa bei km 78 traf ich die beiden. Recht schweigsam, aber stetig unterwegs. Es war nun ja nicht mehr so heiß und das Licht war so schön! Die Grillen zirpten. Ich genoss die paar Kilometer.

Nach 15:20h dann der Zieleinlauf. Es war ja schon 20:20h und es gab sofort Pizza. Bernd bekam erst seinen Protein-Drink und hatte dann auch keine Magenprobleme. Allerdings schaffte er nur wenig von der Pizza. Viel zu wenig gegessen. Dann schnell fertig machen zur Nacht - aber was heißt schon schnell, wenn jemand 455 km in den Beinen hat. Oh - 455 km: schon oder erst??

Bernd ist inzwischen sehr steif. Das linke Knie schmerzt. Manfred hat es ihm getaped, vielleicht geht es morgen besser.

Die Nacht war gut in unserem Kabüffchen. Ich hatte ja zum Glück eine Ersatzmatratze eingepackt und wir schliefen beide gut. Obwohl in der Halle mal wieder das Licht nicht auszuschalten ging. Diesmal die ganze Nacht lang nicht.

Ich verstehe eines nicht: Es kommt doch öfters vor, dass Gruppen in Sporthallen übernachten. Wie passt das denn mit dem nicht auszuschaltenden Licht zusammen?

Nachtrag: 86,27 km in 15:20 h = 10:40 min/km


Freitag, 23. August 2019

06. Etappe Sulingen - Osnabrück 78,5 km

Ganz großes Kino!


Bernd ist guter Dinge


Eine weitere lange Etappe mit Temperaturen von 27 Grad beginnt. Start um 5 Uhr - Aufstehen also um 3:30h. 

Zuerst lief es gut bei Bernd. Dann - etwa bei km 17 - bemerkte er eine Enge am unteren Schienbein. Die Sehnenansätze sind bei allen Läufern geschwollen. Also suchte er sich ein Plätzchen, um die Socken aufzuschneiden. Eine Maßnahme zur Verhinderung und Linderung des Shin Splint, einer gefürchteten Überlastungserscheinung. Er fand eine Glasscherbe und schnitt die Socken damit auf. Bis die Gamaschen wieder angezogen waren, verging eine halbe Stunde. Schade, ich hatte vor dem Start bereits vorgeschlagen, die Socken aufzuschneiden. 

Als er wieder loslief, war er gaanz hinten. Nicht nur hinten. Die nächsten Läufer waren etwa 30min voraus. Obwohl für den Tag aufgrund der Wärme ein Zeitlimit von 12min/km galt, kam er nur 20 min vor der CutOff Zeit am VP 2 an. Alle anderen weit voraus. 
hier gibt es viele Windmühlen

Am Verpflegungsstand


Ich merkte, dass es schwer werden würde und fuhr bis km 55 mit dem Auto mit. Ich wartete auf ihn an den VPs oder auch mal an der Strecke und reichte Getränke und das neueste Wunder-Ernährungsmittel. Es war so heiß auf den unbeschatteten Landstraßen und er lag soweit zurück - ich war überzeugt, dass er es unmöglich schaffen kann. Und dann morgen eine 86 km Etappe! Zielschluss war erst um 21:36 Uhr. Um 21:15h wird allerdigs das Licht ausgeschaltet. Duschen, essen, Zipperlein versorgen, schlafen - wie soll man das bis 3:30 h schaffen?
  
Ich fing also an, ihn zu trösten. Dass er doch schon weit gekommen ist und mal einen Tag aussetzen kann und dann weiterlaufen. Damit war er überhaupt nicht einverstanden und dieses Angebot muss ihm die zweite Luft gegeben haben. Nun rannte er los. Von km 35 bis ins Ziel kein Bummeln mehr. Nach sagenhaften 13:54h kam er um 18:54h ins Ziel. In einem Schnitt von 10:36 min/km. 

Wirklich. Ganz groß.

Nun war auch noch Zeit für alles, was im Ziel so getan werden muss. Und dank eines neuen Ratschlages bekam er im Ziel auch keine Magenschmerzen mehr. Das war auch gut so, denn es gab neben Gegrilltem megaleckere Pommes. Bernd hat erstmals seit Tagen richtig gut zu Abend gegessen.




Jetzt wird die Gegend wellig

4km vor dem Ziel



Wir lernen hier echt viel über das Ultralaufen. Learning by running sozusagen

Die neue Wunderernährung während des Laufes ist mit heißem Wasser angerührter Baby-Brei. Im Moment gibt es Babykeks-Milchbrei. Schön viele Kalorien und er vertrug es sehr gut. Der Trick gegen Magenschmerzen nach der großen Belastung ist so schnell wie möglich nach Zieleinlauf einen Protein-Drink zu nehmen. 

Die Nacht war dann so lala, denn eine der neuen Matratzen verlor viel Luft. Natürlich Bernds. Wir tauschten also nachts die Schlafplätze und nun lag ich etwas hart. Zum Glück hatten wir ja noch Bernds alte Isomatte mit, das linderte etwas. Schlafen konnte ich trotzdem einigermaßen. Sehr erstaunlich.

Leider sind wieder 4 oder 5 Läufer ausgestiegen, das ist so schade. In der Gesamtwertung sind nun nur noch 30 Läufer. Bernd ist hinten, aber immerhin ist er schon weiter gekommen als die 11 Ausgeschiedenen. 

Nachtrag: 78,5 km in 13:54 h = 10:36 min/km



Donnerstag, 22. August 2019

05. Etappe Rotenburg - Sulingen - 73,8 km

Oh je, das war kein guter Tag. Verletzungen greifen um sich. Allein heute stiegen 7 Läufer verletzungsbedingt aus. Insgesamt sind es jetzt schon 10. Der eine oder andere fährt weiter mit und läuft später vielleicht noch ein paar Strecken.

Bei Bernd erst mal alles ok. Die Magenprobleme des Vortages erst einmal weg. Dafür stürzte er bei km 30 an der Weserbrücke und fiel ins Gebüsch. Die Folge waren Schürfwunden rechts und später ein angeschwollenes linkes Knie, vermutlich geprellt. An einem Verpflegungspunkt bekam er Voltarensalbe raufgeschmiert, das half etwas. Das Land hier ist sehr platt und die Strecke verlief an Landstraßen entlang. Viel Schatten gab es nicht und es wurden 26 Grad. Er kam trotzdem gut durch in 12:08 h, das ist ein Schnitt von 10 min/km.











Für den Magen Gegrilltes, für die Beine Eis


Die Karawane zieht weiter und weiter. Wie läuft so ein Tag für die Helfer ab?

Olli fährt um 4 Uhr mit dem Fahrrad los, um die Srecke mit Sprühkreide zu markieren. Die ersten 90 min ist es dabei noch stockfinster.

Die Läufer werden um 4 Uhr geweckt, machen sich fertig und packen die Sachen. Um 5 Uhr gibt es das von den Helfern vorbereitete Frühstück. Dann muss sich jeder in die Starterliste des Tages eintragen, damit die Helfer wissen, wer alles auf der Strecke ist.  Das Gepäck zum LKW bringen. Um 6h der Start. Wenn die Strecken sehr lang sind, Start um 5h, Aufstehen entsprechend früher.

So, die Läufer sind weg. Die Helfer räumen das Gepäck, die Biergartentische und -bänke, den Kühlschrank, die Eismaschine und die ganzen Kisten mit der Frühstücksverpflegung in den LKW und fahren zum Ziel. Dort können sie entweder gleich in die Sporthalle (bei Vereinshallen) oder müssen warten, bis Schulschluss ist. Das Ziel wird aufgebaut, alles aus dem LKW wieder ausgeladen und aufgebaut. Ab 13h muss schon mit den ersten Läufern gerechnet werden.

Die Tische u. Bänke kommen immer mit

Die Küche und Ollis geniale Eismaschine

Läufergepäck

Der LKW wird beladen - weiter gehts

Nachtrag: 73,87 km in 12:08 h = 9:51 min/km



Mittwoch, 21. August 2019

04. Etappe Hamburg - Rotenburg 78,5 km

Die Karawane zieht weiter und weiter...

Bei Bernd war alles ok. Die Strecke verlief zuerst von Nord nach Süd durch ganz Hamburg einschließlich Reeperbahn, Landungsbrücken, Elbtunnel und Hafen. Danach zumeist auf Radwegen an Landstraßen entlang, ziemlich geradeaus bis nach Rotenburg.

Bernd war mit Jürgen unterwegs und gegen 16h waren sie nicht sicher, wann Zielschluss ist und befürchteten, es nicht zu schaffen. Sie liefen ein Stück recht schnell, riefen dann aber zum Glück an und fragten nach. Es war alles unproblematisch, sie hatten im Schnitt 10min/km, 11 min/km ist das Limit.

Das wir erst um 16h in die Halle konnten und ich erst noch das Lager aufbaute, fuhr ich erst um 16:20 mit dem Rad los den beiden entgegen. Wir trafen uns etwa bei km 68. Sie waren dann recht lustig drauf, es hat Spaß gemacht.

Bernd war dann schon um 19h in der Halle - wow, 2 Stunden bis das Licht ausgeht! Super! Leider bekam er kurz vor dem Abendessen Magenschmerzen, so dass er nur ein klein wenig essen konnte.


Hamburg Hafen




Lustig, die Jungs!

Etappe 4 ist Geschichte
Nachtrag: 78,5 km in 12:46 h = 9:45 min/km

03. Etappe Jevenstedt- Hamburg 77 km

Wie läuft so ein Tag ab?

Für Läufer - noch dazu für langsame Läufer heißt es Laufen - Essen -Schlafen. Unsere Bücher und sogar das Massagegerät haben wir bisher fast umsonst mitgenommen, wir kommen einfach nicht dazu.

Gestern waren zwischen Bernds Zieleinlauf und der Nachtruhe wieder gerade mal 2 Stunden. Für die langsamen Läufer, das waren etwa 6, wurde das Essen vom Italiener mitgebracht. Sehr gut!

Bernds Tag war aber gut. Das Wetter nicht allzu warm. Etwa 3km vor dem Ziel fing es wieder an zu regenen. Die Strecke verlief weitgehend geradeaus, es sollen wohl 33km an einer geraden Straße gewesen sein. Ich fuhr ihm wieder entgegen und am Ortseingang von Quickborn, 17km vor dem Ziel, trafen wir uns. Er muss etwas wegen der Cut-Off-Zeit aufpassen, er kam 1h vor Zielschluss an. Er läuft aber auch extra langsam um sich zu schonen.








Die Nacht war sehr ungewöhnlich, denn in der Sporthalle ließ sich das Licht nicht ausschalten. Es war durch einen Bewegungsmelder gesteuert und nur wenn sich 15min lang nichts bewegt, schaltet es aus. Der Hausmeister ging um 21:30h nicht mehr ans Telefon. Also schliefen alle mit Schlafbrillen oder einem Tuch auf den Augen. Erstaunlich, was so alles geht. Ich schlief aber tatsächlich. Gegen Mitternacht soll das Licht dann aus gewesen sein. Habe ich nicht mitbekommen. Dafür ging es morgens erst mal nicht an, alle packten ihre Sachen und frühstückten mit Hilfe der Kopflampen. Ganz schön stoisch diese Läuferbande, nicht einer hat gemeckert. Wow.

Leider sind schon nicht mehr alle Läufer dabei. Einen Franzosen nahm ich schon ab km 10 im Auto mit. Er fuhr nach Hause. Ein Läufer setzt (hoffentlich) nur einen Tag aus, ein anderer will in ca. 10 Tagen noch einmal wiederkommen.

Nachtrag: 77,01 km in 12:58h = 10:06 min/km

Dienstag, 20. August 2019

02. Etappe Enge Sande - Jevenstedt 88 km

Oh je, Wecken um 03:30h! Es war aber gestern schon vor der offiziellen "Schlafenszeit" Ruhe in der Sporthalle eingekehrt. Die Läufer hatten offenbar alle Respekt vor dem nächsten Tag.

Nur - das Wecken wurde irgendwie vergessen. Ab 3:30h standen einige von selbst auf - wir auch. Als wir um 3:50h vom Zähneputzen kamen und es war immer noch dunkel in der Halle, schaltete ich einfach das Licht an. Für einige reichte die Zeit nicht, Gülay und ein weiterer Läufer waren zu spät fertig und verpassten den Start.

Am Start

Bei Bernd lief es zunächst gut und er war mit Peter und Jürgen unterwegs. Später verlor er sie - er wurde langsamer. Die rechte Hüfte schmerzte. Bei km 51 verlief er sich leider wieder und fand aber mithilfe des Tracks auf der Uhr zurück. 2km zusätzlich!

Ich fuhr erst einmal mit dem Auto zur Sporthalle, baute unser Lager auf und gegen 14h radelte ich ihm langsam entgegen. Bis nach Fockbeck fand ich die Strecke gut, aber dann bog ich falsch Richtung Nübbel ab. Das Verrückte war, dass Olli, der die Strecke markiert hatte, sich dort auch verfahren unieied falsch - Richtung Nübbel markiert hatte. Später an der entsprechenden Kreuzung hat er das in Laufrichtung gut gekennzeichnet, aber ich fuhr ja entgegengesetzt der Strecke! Ich fand also immer mal Markierungen, sah aber 3km lang überhaupt keine Läufer mehr. In Nübbel endeten die Markierungen, es fing an zu schütten und zu stürmen und es gab keinen Internetempfang. Also lost in Nübbel! Es hat eine Weile gedauert, bis der Regen nachließ, ich irgendwo Internet fand und verstand, dass ich - warum auch immer - zurück muss. In Fockbeck musste ich dann einfach in die entgegengesetzte Richtung fahren.

Das ungeliebte Nübbel

Zum Glück hatte Bernds Tempo nachgelassen und wir hatten uns nicht verpasst.
Es dauert aber noch eine Weile, bis wir uns endlich trafen. Die letzten 13km verbrachten wir dann zusammen. In Rendsburg fing es noch einmal an zu gießen, ein richtiger Weltuntergang. Wir stellten uns unter, wurden aber trotzdem nass. Später kam noch ein schöner Landregen dazu. Ich war mit der Kleidung nicht auf Regen eingestellt und durfte zur Strafe frieren. Um 19:48h - nach fast 15 h - kam Bernd dann ins Ziel, die Pace am Ende war 9:55min/km. Er hatte aber unterwegs auch recht lange Pausen gemacht. Bis zum Ende war er aber moralisch ganz gut drauf, es gab kein Fluchen oder Schimpfen.  Es blieb dann gerade eine Stunde Zeit, um zu essen, zu duschen und die Sachen für den nächsten Tag zu richten. Dann ging in der Halle das Licht aus.

Unterquerung des Nord-Ostsee-Kanals mittels Rolltreppe



Nachtrag: 88,6 km in 14:52h = 10:42 min/km

Sonntag, 18. August 2019

01. Start! Ellenbogen Sylt - Enge Sande (53 km)

Die erste Nacht in der Sporthalle in Husum ist gut überstanden. Es war sogar recht gemütlich. Nachts prasselte draußen der Regen, drinnen war es sehr ruhig.

Um 4:00 Uhr ging allerdings sehr brutal das Licht an, wecken!

Um 5:30 Uhr gingen die Läufer zum Bahnhof und stiegen in den Zug nach Westerland, um von dort mit dem Bus zum Ellenbogen zu fahren. Schließlich sollte der Start ja am nördlichsten Punkt Deutschlands erfolgen.

Das Wetter heute ist bisher perfekt, wenig Wind und 16 Grad.

Am Startpunkt wurden die Läufer noch mit Nordseewasser "getauft" (bespritzt), bekamen viele gute Wünsche mit auf den Weg und die Aufgabe, sich in 19 Tagen mit Schnee von der Zugspitze einzureiben.






Warten auf den Zug über den Hindenburgdamm


Nach 7:26h kam Bernd ins Ziel. Er hatte zum Glück auf seine Lauftruppe Jürgen und Peter gehört und war mit Ihnen extra langsam gelaufen, um sich für die lange Strecke der 2. Etappe zu schonen.

Alle 42 Starter (41 Läufer, 1 Tretrollerfahrer) kamen ins Ziel!


Die Sporthalle war sehr klein und eng

Dafür war das vom Sportverein liebevoll zubereitete Grillbuffett umso besser.
Die Nacht war trotz der Enge wieder recht gut. Leider ist die Stimmung unter den schnellen Läufern sehr aufgebracht, da es entgegen der Ausschreibung keinen extra Start für die Schnellen (eine Stunde später) gibt. Schade, jetzt schon schlechte Stimmung.

Nachtrag: 53km in 7:25h = 8:24 min/km


Video ist fertig

Etappen 1 - 10 Etappen 11 - 19 .